Grüne Fraktion: Umweltpolitik in Regensburg ist erfolgreich und vielfältig

Pres­se­mit­tei­lung der grü­nen Stadt­rats­frak­ti­on Regens­burg

Umwelt­po­li­tik in Regens­burg ist erfolg­reich und viel­fäl­tig
Umwelt­aus­schuss mit brei­ter The­men­pa­let­te

Eine brei­te Viel­falt an The­men zur Umwelt­po­li­tik stand auf der Tages­ord­nung des Umwelt­aus­schus­ses im Febru­ar. Die neue Kli­ma­re­si­li­en­z­ma­na­ge­rin Katha­ri­na Schätz stellt sich vor. Die­se Stel­le wur­de auf Initia­ti­ve des Umwelt­bür­ger­meis­ters Jür­gen Huber geschaf­fen und ist in Bay­ern, neben Mün­chen, ein­ma­lig. Ange­sichts des fort­schrei­ten­den Kli­ma­wan­dels müs­sen nach­hal­ti­ge Stra­te­gi­en ent­wi­ckeln wer­den, um die Stadt wider­stands­fä­hig gegen­über extre­men Wit­te­rungs­be­din­gun­gen zu machen.
Ein wei­te­rer Tages­ord­nungs­punkt beschäf­tigt sich mit der gemein­sa­men Bewer­bung der Stadt und des Land­krei­ses um die Aner­ken­nung als ‚Öko­mo­dell­re­gi­on‘ des Frei­staa­tes Bay­ern. Ziel ist die För­de­rung des öko­lo­gi­schen Land­baus und des­sen Pro­dukt­ver­mark­tung.
Das För­der­pro­gramm zur Luft­rein­hal­tung mit­tels Elek­tro­mo­bi­li­tät wird so gut ange­nom­men, allen vor­an die För­de­rung von Las­ten­pe­del­ecs, so dass eine Wei­ter­füh­rung beschlos­sen wer­den soll. Mit jedem Las­ten­pe­del­ec kön­nen Fahr­ten mit dem Auto ersetzt wer­den. Die Fol­ge ist weni­ger CO2-Emis­si­on. Das schlägt sich auch bereits in den um rund 10% gesun­ke­nen Wer­ten bei Stick­oxi­den in 2018 nie­der, die Anfang des Jah­res vom Lan­des­amt für Umwelt gemel­det wur­den.

Große Unterstützung für Volksbegehren Artenvielfalt

Die Unter­schrif­ten­samm­lung für das Volks­be­geh­ren Arten­viel­falt war in Regens­burg sehr erfolg­reich: 18,09 % der Stimm­be­rech­ti­gen haben sich ein­ge­tra­gen, das sind 19.150 Stimm­be­rech­tig­te. „Regens­burg hat schon sei­ne Haus­auf­ga­ben gemacht mit dem ein­stim­mi­gen Beschluss, städ­ti­sche land­wirt­schaft­li­che Flä­chen künf­tig nur zur her­bi­zid- und pes­ti­zid­frei­en Bewirt­schaf­tung zu ver­pach­ten“, so Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Mar­git Kunc. „Das wäre für ganz Bay­ern wün­schens­wert.“

Es geht vorwärts beim ÖPNV 

Stadt­rat Wal­ter Erhard ist über­zeugt: „Ohne den Ein­satz von Bür­ger­meis­ter Jür­gen Huber gäbe es kei­nen Stadt­bahn-Beschluss. Er hat dafür gesorgt, dass es ein Gut­ach­ten zur Wirt­schaft­lich­keits­prü­fung gab und bei vie­len Orga­ni­sa­tio­nen um Unter­stüt­zung gewor­ben. So ein Vor­ha­ben braucht eine brei­te Zustim­mung in der Stadt­ge­sell­schaft.“ Die Ent­schei­dung für die Stadt­bahn wird den ÖPNV ent­schei­dend ver­bes­sern. Der Ver­kehr hat gro­ßen Anteil am CO2-Aus­stoß, des­halb ist der Aus­bau des ÖPNV drin­gend gebo­ten.

Viele Schritte zur Stärkung der Umwelt 

Stadt­rä­tin Maria Simon stellt fest: „In den letz­ten Jah­ren ist in Regens­burg dank der Grü­nen Frak­ti­on mit Bür­ger­meis­ter Jür­gen Huber vie­les auf den Weg gebracht wor­den, wie das Leit­bild Kli­ma und Ener­gie: vie­le Punk­te sind in Umset­zung oder bereits umge­setzt, die Bio­ton­ne wird gut ange­nom­men und aus dem Bio­müll Bio­dün­ger und Strom gewon­nen, ein Ener­gie­bil­dungs­zen­trum wird gebaut, ein Solar­dach­ka­tas­ter wur­de ein­ge­führt. Ein Blick auf die Sei­te www​.regens​burg​-effi​zi​ent​.de zeigt die wei­te­re Viel­falt an Akti­vi­tä­ten, die zur Ver­bes­se­rung der Umwelt in Regens­burg bei­tra­gen. Dazu gehö­ren auch Car­sha­ring und Elek­tro­bus­se mit Öko­strom und bes­ter Lad­ein­fra­struk­tur, der Aus­bau der Erneu­er­ba­ren Ener­gi­en bei der REWAG, der Ein­satz von Kraft-Wär­me-Kopp­lung sowie Sek­to­ren­kopp­lung in der Quar­tier­s­ent­wick­lung wie zum Bei­spiel am Are­al der Braue­rei Bischofs­hof und im Neu­bau­ge­biet am Brandl­berg oder Wär­me­ge­win­nung aus der Kana­li­sa­ti­on. Die Bilanz der Grü­nen Poli­tik kann sich sehen las­sen!“