Geballter Feminismus bei den GRÜNEN

Die­ses Jahr ver­le­gen die GRÜNEN ihren Pro­test am inter­na­tio­na­len Frau­en­tag von der Stra­ße ins Inter­net. Gleich­zei­tig wird der Frau­en­tag auch vor Ort in Regens­burg sicht­bar sein.


Die Pan­de­mie hat die Men­schen ver­schie­den stark getrof­fen. Gera­de für vie­le Frau­en haben die ver­gan­ge­nen Mona­te eine beson­de­re Belas­tung bedeu­tet, sowohl in sys­tem­re­le­van­ten Beru­fen als auch beim Jon­glie­ren von Kin­der­be­treu­ung, Home­schoo­ling und Arbeit gleich­zei­tig. Des­halb hat der inter­na­tio­na­le Frau­en­tag in die­sem Jahr eine noch stär­ke­re Bedeu­tung. „Wäh­rend Coro­na haben wir gese­hen, wie sehr unser gesell­schaft­li­ches Zusam­men­le­ben und unser Wohl­stand auf der Arbeit von Frau­en beruht, ins­be­son­de­re im Care-Bereich und sys­tem­re­le­va­ten Beru­fen. Trotz­dem muss­ten sie immer wie­der zurück­ste­cken. Frau­en wur­de viel gedankt, doch ver­bes­sert hat sich eigent­lich nichts“, sagt Julia Krebs, Spre­che­rin der GRÜNEN in Regens­burg. „Das muss sich end­lich ändern.“


Unter dem Stich­wort #Geball­ter­Fe­mi­nis­mus ste­hen die GRÜNEN mit Fotos in sozia­len Medi­en für ihre For­de­run­gen ein: „Wir brau­chen glei­che Bezah­lung für glei­che Arbeit. Wir brau­chen garan­tier­te, flä­chen­de­cken­de Kin­der­be­treu­ung, damit Frau­en sich nicht zwi­schen Kind und Kar­rie­re ent­schei­den müs­sen. Und wir brau­chen Män­ner, die sich vom Patri­ar­chat eman­zi­pie­ren. Frau­en brau­chen finan­zi­el­le Unab­hän­gig­keit und Schutz vor Gewalt“, zählt Eva Konen auf, Spre­che­rin der GRÜNEN JUGEND in Regens­burg. „Da wir die­ses Jahr nicht mit den Men­schen auf der Stra­ße über die­se For­de­run­gen reden kön­nen, ver­la­gern wir die Dis­kus­si­on eben ins Netz!“


Es ist uns wich­tig, dass auch in die­sem Jahr der inter­na­tio­na­le Frau­en­tag bei uns in Regens­burg sicht­bar und erleb­bar ist. Des­halb begrü­ßen wir die Akti­on der Stadt auf Initia­ti­ve meh­re­rer Ver­bän­de, dar­un­ter uns GRÜNEN“, kom­men­tiert Hele­ne Sig­loch, die im Vor­stand der Regens­bur­ger GRÜNEN beson­ders für Gleich­stel­lung zustän­dig ist. Das Stadt­thea­ter wird am 8. März in vio­let­tem Licht ange­strahlt, um auf den beson­de­ren Tag und die aktu­el­len femi­nis­ti­schen Kämp­fe auf­merk­sam zu machen. „Die Far­be Vio­lett steht schon seit der Anti­ke für Unab­hän­gig­keit und wur­de in der Frau­en­be­we­gung ein Sym­bol der Gleichberechtigung“.