Grüne Wahl für eine grüne Stadt

Die Grü­nen Regens­burg machen die Kom­mu­nal­wahl am 15. März zur Kli­ma­wahl und set­zen auf Kli­ma­schutz, sau­be­re Luft und Urban Gar­de­ning.

Mit dem Ziel einer kli­ma­neu­tra­len Stadt vor Augen gehen die Grü­nen in die­se Kom­mu­nal­wahl. „Die Zeit der Aus­re­den ist vor­bei, Regens­burg muss kli­ma­neu­tral wer­den. Wir schaf­fen ein eige­nes Amt für Kli­ma- und Arten­schutz, das in sei­nem Bereich mit Richt­li­ni­en­kom­pe­tenz und Mit­spra­che­recht aus­ge­stat­tet wird“, erklärt Ste­fan Chris­toph, Ober­bür­ger­meis­ter­kan­di­dat und Stadt­vor­sit­zen­der der Regens­bur­ger Grü­nen. Die­ses Amt wer­de sich mit Fra­gen der Ener­gie­ver­sor­gung, kli­ma­neu­tra­ler Stadt­ent­wick­lung sowie Kli­ma- und Arten­schutz befas­sen. Somit wol­le man Kli­ma- und Arten­schutz ganz oben auf die Agen­da der Stadt set­zen. „Kli­ma­schutz wäh­len heißt Grün wäh­len“, so Chris­toph wei­ter.

Mit der kli­ma­neu­tra­len Stadt geht die For­de­rung nach guter Luft Hand in Hand. „Wir brau­chen ein flä­chen­de­cken­des Netz zur Mes­sung der Luft­qua­li­tät, um gezielt gegen die Fein­staub­be­las­tung vor­ge­hen zu kön­nen“, erklärt The­re­sa Eber­lein, Stadt­vor­sit­zen­de der Regens­bur­ger Grü­nen. Der Ver­kehr trägt am meis­ten zur schlech­ten Luft­qua­li­tät bei. „Wir müs­sen weg vom moto­ri­sier­ten Indi­vi­du­al­ver­kehr und nach­hal­ti­ge Mobi­li­täts­kon­zep­te för­dern. Dazu gehört, mit höchs­ter Prio­ri­tät dafür zu sor­gen, dass die Stadt­bahn auf die Glei­se kommt“, kom­men­tiert Eber­lein. „Der ÖPNV sowie der Rad­ver­kehr müs­sen in der Ver­kehrs­in­fra­struk­tur der Stadt Vor­rang erhal­ten“, so Eber­lein wei­ter.

Eine grü­ne Stadt bedeu­tet nicht nur bei der Luft eine Stei­ge­rung der Lebens­qua­li­tät. „Wir machen Regens­burg zu einer grü­nen und ess­ba­ren Stadt. Wir wol­len an sinn­vol­len Orten Obst- und Nuss­bäu­me pflan­zen, Mög­lich­kei­ten für Urban Gar­de­ning schaf­fen und offe­ne Gemein­schafts­gär­ten ein­rich­ten.“ erläu­tert Anna Hop­fe, Spit­zen­kan­di­da­tin der Grü­nen Jugend auf Platz 3 der Stadt­rats­lis­te. Durch eine grü­ne Stadt wol­le man die Qua­li­tät des öffent­li­chen Raums stär­ken, Orte der Begeg­nung und des Zusam­men­le­bens schaf­fen sowie das Mikro­kli­ma der Stadt ver­bes­sern, führt Hop­fe wei­ter aus.