Grüne Dult war ein voller Erfolg

Am Sams­tag, den 2.9.,  waren Lud­wig Hart­mann und Clau­dia Roth zu Gast in Regens­burg bei der Grü­nen Dult im gut besetz­ten Hahnzelt.

Zunächst tra­ten unse­re Regens­bur­ger Direkt­kan­di­die­ren­den Jür­gen Mis­tol (Land­tag) und Wieb­ke Rich­ter (Bezirks­tag) vor das bunt gemisch­te Publi­kum und stell­ten ein­drucks­voll ihre wich­tigs­ten The­men vor. Wieb­ke steht für Inklu­si­on und Teil­ha­be und möch­te die psy­chi­sche und kör­per­li­che Gesund­heits­ver­sor­gung ver­bes­sern. Jür­gen lie­gen beson­ders die The­men Woh­nungs­not und Ver­kehr am Her­zen, zwei gera­de auch in Regens­burg sehr wich­ti­ge The­men. Teil­ha­be und der Abbau von Bar­rie­ren konn­ten bei der Grü­nen Dult ganz plas­tisch mit­er­lebt wer­den: Nur mit­hil­fe einer Behilfs­kon­struk­ti­on aus einem Sta­pel Palet­ten und zwei­er Ram­pen konn­te Wieb­ke auf die Büh­ne gelan­gen. Gleich­zei­tig wur­de die gan­ze Ver­an­stal­tung live in Gebär­den­spra­che über­setzt, um auch gehör­lo­sen Men­schen die Teil­nah­me zu ermöglichen.

Lud­wig Hart­mann, der baye­ri­sche Spit­zen­kan­di­dat der Grü­nen, leg­te die Ver­säum­nis­se der baye­ri­schen Regie­rung bei der Ener­gie­wen­de in den letz­ten Jah­ren offen und ging beson­ders auf die The­men Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gien, Ener­gie­si­cher­heit und Resi­li­enz gegen Kli­ma­fol­gen ein. Im Bereich Bil­dung lägen die drin­gends­ten Auf­ga­ben in der Stär­kung der Grund­schu­len und Berufs­schu­len: Kein Grund­schul­kind und kein*e Auszubildende*r dürf­ten in Zukunft noch in der Schu­le scheitern.

Clau­dia Roth nahm das Publi­kum mit auf eine Rei­se durch die gan­ze Brei­te der gesell­schaft­lich wich­ti­gen The­men. Beson­ders ihr Appell für eine respekt­vol­le demo­kra­ti­sche Dis­kus­si­ons- und Streit­kul­tur und ihr Lob der frei­en Pres­se ern­te­ten tosen­den Applaus.

Unse­re Sprecher*innen Oli­ver Groth und Hele­ne Sig­loch führ­ten durch das Pro­gramm. Die Band Lawasch­ki­ri sorg­te für gute Stimmung.

Am Ende herrsch­ten Begeis­te­rung und Moti­va­ti­on für den wei­te­ren Wahl­kampf und gro­ße Erleich­te­rung, dass die Kon­struk­ti­on mit der Roll­stuhl­ram­pe funk­tio­niert hatte.